PERFORMANCE

Engineering

Produktentwicklung und Konstruktion auf Höchstniveau

 

Die Konstruktionsebene
Bisher entstanden und entstehen neue Produkte häufig so, dass man sich erst NACH deren Entwicklung Gedanken macht, wie man sie herstellen könnte. Ein Umstand, den wir aus unserer täglichen Arbeit kennen. Immer wieder erhalten wir Anfragen, bei denen Produkte als Metallteile ausgelegt sind und die dann als Kunststoffteile umgesetzt werden sollen oder umgekehrt.
Beim integrativen Ansatz spielt deshalb die Herstellungsart bereits in der Planungsphase eine wichtige Rolle. „Welchen Vorteil könnte es haben, ein Produkt so oder so herzustellen?“ muss daher eine der ersten Fragen in diesem Stadium sein. Daraus ergeben sich in der Folge auch weitere Ideen und Maßnahmen, bis hin zu Fertigungs- und Material-Alternativen.

Die Materialebene
Auch die Festlegung des Materials geschieht in traditioneller Weise oft erst lange nach der Festlegung des Bauteilkonzeptes. Dabei entspringt die Materialentscheidung recht oft einem Schubladendenken, bei dem man immer wieder auf längst bekannte Materialien zurückgreift.
Unsere Gegenfrage beim integrativen Ansatz lautet deshalb: „Warum nicht Materialien wie Kunststoff und Metall und traditionelle Fertigung mit additiven Herstellmethoden direkt miteinander kombinieren?“ Die Idee dahinter: einfach die Eigenschaften und Vorteile beider Materialien und Verfahren nutzen und eine optimale Funktionalität daraus generieren – zum Beispiel die maximale Steifigkeit von Metall und das geringe Gewicht von Kunststoff und der Integration zusätzlicher Funktionen durch die Möglichkeiten des 3D-Drucks.

Die Fertigungsebene
Weitere Schubladen-Entscheidungen werden in Zusammenhang mit der Fertigungsart getroffen. „Entweder so oder so“ lautet daher häufig die Auswahl. Das Potenzial neuer Verfahren wird dadurch entweder schnell verkannt oder man schreckt aus Unerfahrenheit davor zurück. Beim integrativen Ansatz stellen wir deshalb bewusst die Frage, ob traditionelle Verfahren nicht auch mit neuen Technologien ergänzt und kombiniert werden können. So gestaltet es sich gleich viel einfacher, neue Ideen und Produkte in die Praxis umzusetzen, als nur die additive oder nur die konventionelle Fertigung jeweils für sich selbst zu sehen. Prüfen Sie hier die jeweils vorhandenen Vorteile und Eigenschaften der einzelnen Verfahren und stellen Sie sich die vorteilhaftesten zusammen.

Die Statusebene
Bei konventioneller Produktentwicklung unterscheidet sich die Prototypenfertigung meist grundsätzlich von der Art und Weise, wie die Serie hergestellt werden soll. Mögliche Rückschlüsse vom Prototyp auf die Serie, auf weiterführende Prozesse oder eine Optimierung der Herstellungsabläufe scheinen uninteressant zu sein und werden damit von der Produktentwicklung auf die Fertigungsabteilungen der Serienteile übertragen. Vorgehensfehler dieser Art rächen sich allerdings schnell und treiben im schlimmsten Fall die Zeit- und Kostenaufwände beträchtlich nach oben.
Wurde hingegen nach integrativem Ansatz – unter Berücksichtigung aller verfügbaren Ressourcen – entwickelt, war bereits in einer deutlich früheren Phase klar, mit welchen Verfahren die Einzelteile des Produkts produziert werden können und welche Alternativen es gibt. Prototyp und Serie können dann – bis auf die Stückzahlen – auf ein und derselben Ebene stehen. Das Verfahren zur Herstellung ist bei beiden gleich. So besteht von Anfang an die Chance, Verbesserungen am Prototyp durchzuführen, die sich parallel direkt auf die Serienteile auswirken, mit allen weiteren denkbaren Vorteilen und deutlich weniger Risiken.

 

Wird dieser Weg konsequent verfolgt, eröffnen sich schnell neue Wege und Möglichkeiten, Produkte umzusetzen oder Alternativen zu finden – gerade im Hinblick auf neue Verfahren und Prozesse wie der additiven Fertigung.  Möchten Sie mehr über diese Vorgehensweise erfahren, freuen wir uns über Ihre Anfrage!

Wir arbeiten mit CATIA V5 und SolidWorks. Unser Datenaustausch kann in den nativen Dateiformaten, oder in STEP, STL, IGES, DXF, DWG erfolgen.

 

Betriebsmittelkonstruktion

Wir planen und konstruieren Betriebsmittel und Fertigungsmittel für den Produktionsprozess in der Fertigungsindustrie. Egal ob es Fertigungshilfsmittel für Punktschweissanlagen, Werkzeuge, Hilfsmittel, Prüflehren, Vorrichtungen, Handhabungssysteme oder Greifysteme sind. Wir haben das Know-How, die Erfahrung und die kreative Idee!

  • Konstruktion von Betriebsmitteln aller Art
  • Konstruktion von Fertigungs-und Montageeinrichtungen
  • Fertigungszeichnungen
  • Ableitung von Zeichnungen