3D-Druck

Selektives Lasersintern (SLS)

  • Anlagenbauraum 350 x 350 x 620 mm
    Größere Bauteile durch aufsplitten und Fügen möglich.
  • Schichtstärke 0,1 mm
  • Genaugkeit ± 0,2 mm
  • Eigenschaften Serienmaterial, hochfest, elastisch
  • Durchlaufzeit 1-4 Werktage

Komplexe Geometrien, funktionsintegrierte Bauteile für anspruchsvolle Verwendungen

Mit Selektivem Lasersintern lassen sich rasch detailgetreue Funktionsprototypen oder Kleinserien ab Losgröße 1 herstellen. Produktfunktionen werden sehr früh gesichert, was eine Beschleunigung der Produktentwicklung und eine Reduktion des Risikos bringt. Lasersintern ist somit der kürzeste Weg von der Idee bis zur Marktreife (Time-to-Market). Werfen Sie einen Blick auf unsere Lieferzeiten.

Mehr noch: Mit seinen fast grenzenlosen Möglichkeiten hat das Verfahren großes Zukunftspotential (schichtweiser Aufbau, anwendbares Material für Serienteile). Produkte, Formen/Werkzeuge oder Prototypen werden schnell, flexibel und kostengünstig direkt aus elektronischen Daten produziert. Dadurch rechnen sich plötzlich Kleinserien, vielfältige Varianten oder individualisierte Anwenderanpassungen.

Das Selective Laser Sintering punktet mit kompletter Design- und Konstruktionsfreiheit, der Umsetzung komplexer Strukturen, der Funktionsintegration und der werkzeuglosen Herstellung von Prototypen und Kleinserien ab Losgröße 1. Und das ohne Stützmaterial!

Häufig verwendet wird das Lasersintern für die Kleinserien und Serienproduktion, das sog. „Additive Manufacturing“.

Das Verfahren: Vom Pulver zum Werkstück – schichtweise

Das Selektive Lasersintern gehört zu additiven Schichtbauverfahren, die vereinfachend oft unter dem Begriff 3D-Druck zusammengefasst werden. Schichtbauverfahren bedeutet: Aus einem formlosen Stoff werden schichtweise dreidimensionale Bauteile oder Prototypen aufgebaut. Für SLS wird nahezu ausschließlich Rohmaterial in Pulverform verwendet, je nach Verwendungszweck und mechanischen Anforderungen.

 

Einsatzbereiche

  • Design- und Funktionsmodelle
  • Realisierung technischer Funktionen wie Schnapper und Filmscharniere
  • Hohe Materialanforderungen wie thermische, mechanische und chemische Beständigkeit
  • Unbegrenzte Teilegröße (ausnutzen des Maschinenbauraums und anschließendes Verkleben)
  • Zertifizierte Biokompatibilität
  • Kleinserien technischer Kunststoffteile
  • Spezialwerkstoffe möglich (z.B. PA6)
  • Auf Wunsch mit Glaskugelverstärkung