3D-Druck

Stereolithographie (STL/SLA)

  • Anlagenbauraum 750 x 650 x 550 mm
  • Schichtstärke 0,02 bis 0,1 mm
  • Genaugkeit ± 0,05 mm
  • Durchlaufzeit 3-5 Werktage

Hohe Präzision mit guten Oberflächenvoraussetzungen bei großer Materialauswahl

Detailgenauigkeit und Maßhaltigkeit sind bei der Stereolithografie Trumpf, handelt es sich doch um das genaueste generative Urmodellverfahren. Darum eignen sich die aus 3D-CAD-Daten erzeugten Teile perfekt als Anschauungsmodelle, damit Sie Ergonomie, Design, Proportionen und Funktionen besser beurteilen können. Als Basis für den Vakuumguss ist es erste Wahl, weil die Qualitätseigenschaften hervorragend sind.

Die Stereolithographie  – SLA, auch STL abgekürzt – zählt wie das Lasersintern und Laserschmelzen zu den additiven Fertigungsverfahren, die mit der schichtweisen Aushärtung formloser bzw. flüssiger Baustoffe durch Laser arbeiten. Erfunden zu Beginn der 1980er Jahre vom US-Amerikaner Chuck Hull, ist SLA eines der ältesten und bis heute auch am weitesten verbreiteten 3D-Druck-Verfahren und als Methode entsprechend ausgereift und prozesssicher.

Bei der Stereolithografie härtet man über einen UV-Laserstrahl flüssiges Epoxidharz oder Arcrylharz aus. Diese Urmodelle bauen wir standardmäßig in einer Schichtstärke von 0,100 mm. Kleinere Bauteile können wahlweise auch mit 0,050 mm gebaut werden. Dies garantiert unseren Kunden die derzeit höchstmögliche Genauigkeit und geringste Abweichung zur Sollgeometrie. Eine individuelle Bearbeitung ist damit gesichert.

 

Nachbearbeitung: Verwendungszweck bestimmt den Umfang

Stereolithographie-Teile müssen immer nachbearbeitet werden. Denn eine Fertigung ohne Stützstrukturen ist in der Regel nicht möglich. Das gilt nicht nur für Strukturen mit Hohlräumen und Hinterschnitte, sondern für alle SLA-gefertigten Bauteile. Diese Stützstrukturen werden bei der Umwandlung eines 3D-CAD-Modell in ein 3D-druckbares .stl-Format automatisch berechnet und aus demselben Werkstoff „mitgedruckt“. Nach Beendigung des Fertigungsprozess müssen diese Stützstrukturen mechanisch entfernt und die Bauteile mit Lösungsmittel gereinigt werden.

Darüber hinausgehende Nachbearbeitungen sind möglich, aber nicht zwingend erforderlich und hängen im Wesentlichen vom Verwendungszweck ab. Denn der Einsatz flüssiger Harze als Baustoff erzielt vergleichsweise glatte und dichte Oberflächen auch ohne zusätzliches Glattschleifen. Die einzelnen Materialschichten am fertigen Bauteil oder Prototyp sind zwar zu erkennen – ähnlich wie Jahresringe in Baumstämmen –, die Oberflächengüte schränkt diese jedoch nicht grundsätzlich ein.

Das bedeutet: Wird „nur“ ein DeMo-Prototyp oder ein Bauteil zur Überprüfung von Geometrien, zur frühzeitigen Erkennung von Konstruktionsfehlern oder als Besprechungsgrundlage für den Werkzeugbau benötigt, sind Oberflächenbehandlungen außer Reinigen in der Regel nicht notwendig. Auch einfache Bauteile können direkt eingesetzt werden.

Bei hohen Anforderungen an die Oberflächengüte können SLA-Teile ein- oder beidseitig glattgeschliffen, lackiert, metallbeschichtet, bedruckt oder laserbeschriftet werden. Dies ist nicht nur bei Design- und Messemodellen für Marketingzwecke der Fall. Auch Stereolithographie-Urmodelle für Folgeverfahren wie das Vakuumgießen werden oft zusätzlich geglättet und geschliffen, um die Oberflächenqualität der Abgüsse zu erhöhen.

Eigenschaften

  • Design- und Funktionsmodell
  • Individuelle Oberflächenbehandlung
  • Höchste Präzisionsmodelle für den Vakuumguss
  • Lichtleiter