Gussverfahren

Zinkdruckguss Prototypen

  • Schließkraft 20 bis 2000 Tonnen
  • Eigenschaften komplexe und dünnwandige Bauteile mit und ohne Wärmebehandlung. Mechanische Nacharbeiten und sämtliche Arten der Entgratung (thermisch, …) möglich.
  • Durchlaufzeit FOT-Teile schon nach ca. 20 AT

Zinkdruckguss Prototypen & Kleinserien

Setzen Sie auf Serienmaterialien und Serienverfahren bereits im Produktentstehungsprozess (PEP). Unsere Zinkdruckguss Prototypen ermöglichen Ihnen eine kostengünstige und rasante Verkürzung der Time-to-Market. Das Zinkdruckgussverfahren ist prädestiniert für die Fertigung von dekorativen Bauteilen mit einer sehr dünnwandigen Wandstärke und gleichzeitig hoher Maßhaltigkeit. Bei diesem Verfahren wird die flüssige Schmelze einer Zinklegierung unter hohem Druck und hoher Geschwindigkeit in eine Druckgussform gegossen. Ein Vorteil ist, dass die Gussteile von hoher Präzision, Härte und Festigkeit zeugen. Durch einen verhältnismäßig niedrigen Schmelzpunkt und einem engen Erstarrungsintervall können besonders enge Toleranzen und anspruchsvolle Oberflächen hergestellt werden.

Damit entstehen komplexe Teilegeometrien in den voll automatisierten Gießzellen für Klein- und Großserien von 1g bis 2 kg Gewicht. Der verwendete Maschinenpark kann eine Schließkraft von 15 bis 230 Tonnen gießen, ganz individuell darauf ausgelegt, was Sie speziell für Ihr Produkt wünschen.

Verfahren

Beim Zinkdruckguss wird flüssige Schmelze einer Zink-Legierung (sogenannte Zamak-Legierung) unter hohem Druck und hoher Geschwindigkeit in eine Druckgussform gefüllt. Dabei werden Gussteile von hoher Präzision, Härte und Festigkeit erzeugt. Wegen des besonders engen Erstarrungsintervalls der Zinklegierung können beim Zinkdruckguss enge Toleranzen und anspruchsvolle Oberflächen erzeugt werden. Je nach Anforderung des zu produzierenden Teiles, wird voll-, teilautomatisch oder von Hand gegossen. Einlegeteile aus Messing und Stahl können im Giess-Zyklus mit ins Teil eingebracht werden.

 

Ihre Vorteile von unseren Zinkdruckguss Prototypen:

  • Verkürzte Produktentwicklungs-Phase
  • Schnelle Verfügbarkeit (Muster & Vorserien aus einem Werkzeug; Produkttests und -zertifizierungen erfolgen vor Fertigstellung des Serienwerkzeuges)
  • Wegfall kostenintensiver, serienferner Testreihen (gefräste Prototypen oder aus Feinguss hergestellt)
  • Frühzeitige, qualitative Optimierung der Serientechnologie
  • Reduzierung der Risiken bei der Produkteinführung

 

Technische Daten

Lieferzeit erstes Teil aus dem Werkzeug schon ab 20 Kalendertagen
Material Herstellung in Aluminium und Zink
Stückzahlen 1 – 100 Stück (Prototypen), 101-3.000 Stück (Vorserie)
Toleranzen Produktion erfolgt mit allgemeinen Druckgusstoleranzen
Finish Lackierung, Pulverbeschichtung, Eloxieren und galvanische Behandlungen
Nachbearbeitung CNC-Bearbeitung, Trowalisieren, thermisches Entgraten
Anpassungen Änderungen der Kontur sind im Rahmen der Werkzeugstandzeit und je nach Aufbau des Werkzeuges möglich
Einsatzmöglichkeiten in typischen Vorseriensituationen wie Crashtests, EMV-Tests und bei Formteiloptimierungen

Oberflächentechniken

  • Lackieren Bringen wir etwas Farbe ins Spiel

  • Eloxieren Korrosionsschutz und super Optik

  • Sandstrahlen Bestrahlen der Bauteile

  • Polieren Für Hochglanz

  • Trovalisieren Glätten von rauen Oberflächen

  • Verchromen 1a Optik